Stellenausschreibung

2. April 2025

Referent*in für Social-Media und Presse-Arbeit (30h) bei der VVN-BdA Bundesvereinigung

Die VVN-BdA ist die älteste antifaschistische Organisation in Deutschland und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie ist staatsfern, parteiunabhängig, strömungs- und konfessionsübergreifend. Schwerpunkte der VVN-BdA sind das Eintreten gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und Militarismus und für eine antifaschistische Geschichts- und Erinnerungspolitik. Eine große Rolle spielt deshalb der Kampf gegen die AfD.

Aufgrund der exponierten politischen Position und Aufgabenstellung der VVN-BdA sind neben fachlichen Qualifikationen politische Erfahrungen insbesondere im Organisationswesen, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit unabdingbar.

Die Bundesvereinigung der VVN-BdA sucht für den 1. April 2025 eine*n Referent*in für Social-Media und Presse-Arbeit (30h).

Die Aufgaben der Tätigkeit umfassen:

  • Koordination der Social-Media Aktivitäten
  • Erstellen von Content für Homepage und Social-Media Kanäle
  • Pflege der Homepage der Bundesvereinigung. 
  • Koordination und Verfassen von Presseerklärungen in Absprache mit dem Bundessprecher*innenkreis
  • Pflege von Pressekontakten
  • Support bei Online-Veranstaltungen
  • Mitarbeit an Projekten und Veranstaltungen
  • Unterstützung des Bundesgeschäftsführers

Idealerweise bringst Du folgendes Profil mit:

  • Abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Studium oder Studium der Neueren, bzw. Zeitgeschichte und/oder Studium oder Ausbildung im Bereich Medien
  • Ausgewiesene Erfahrung mit der Arbeit in politischen Strukturen
  • Antifaschistisches Engagement und Verbundenheit mit dem Charakter und den Zielen der VVN-BdA
  • Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Social-Media- und Pressearbeit
  • Kenntnis einschlägiger Software der Homepage, Text- und Bildbearbeitung
  • Sehr gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen in Deutsch
  • Gute mündliche und schriftliche Kenntnisse in Englisch
  • Bereitschaft zu flexibler Arbeitszeitgestaltung (Abend- und Wochenendarbeit)

Die Vergütung für 30h/Woche erfolgt in Anlehnung an den TV-L (derzeit 2.743 € brutto) und beinhaltet ein 13. Monatsgehalts. Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.25. Die Probezeit beträgt 3 Monate. Eine Entfristung wird angestrebt. Arbeitsort ist grundsätzlich die Bundesgeschäftsstelle in Berlin.

Arbeitsbeginn ist der 15.05.2025 oder nach Absprache.

Bewerbungen bitte bis zum 27.04.2025 nur als zusammengefasste pdf ohne Fotos an den Bundesgeschäftsführer Thomas Willms: bundesbuero@vvn-bda.de

hma-meldungen 7-2025

29. März 2025

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hma-meldungen 6-2025

14. März 2025

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Tag 1 nach der Wahl: Kampfansage der CDU/CSU an die demokratische Zivilgesellschaft

geschrieben von Cornelia Kerth, Florian Gutsche

27. Februar 2025

Nur einen Tag nach der Wahl ergänzen CDU und CSU ihre rechte Regierungsagenda um einen weiteren Punkt: in Form einer „Kleinen Anfrage“ an die Bundesregierung werden kritische NGOs aus den Bereichen Antifaschismus, Klimabewegung und Ökologie in ihrer materiellen Existenz bedroht. Damit ist der demokratische öffentliche Diskurs unmittelbar bedroht!

Wir kennen dieses Muster bisher von der AfD. Die Denunziation einer derart großen Zahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren und eine derart detaillierter Fragenkatalog sind jedoch neu und deuten auf langfristige Vorarbeit hin. Auch die bei Orban und Co. übliche Frage nach Zuwendungen aus dem Ausland ist neu.

Es liegt auf der Hand, dass hier regierungskritisches Potential schon im Vorfeld eingeschüchtert und künftig materiell wesentlich geschwächt werden soll. Die Wahl von Zeitpunkt und Methode wirkt dabei – noch vor der Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit der SPD – als Angebot an die AfD.

Wir stehen solidarisch an der Seite der betroffenen Vereine und erinnern an die wichtige Rolle, die die Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ für die Verteidigung der Gemeinnützigkeit hat. Gemeinsam sind wir stark!

Antifaschistische Perspektiven gegen rechten Wandel stärken!

geschrieben von Cornelia Kerth, Florian Gutsche

26. Februar 2025



Wie zu erwarten war, wird der nächste Bundeskanzler wohl Friedrich Merz heißen. Mit seiner Wutrede nur einen Tag vor der Wahl hat er noch einmal ganz deutlich gemacht, was wir von ihm zu erwarten haben: alles, was den Rechts-Wähler freut. „Es gibt keine linke Politik mehr in Deutschland“ ist allerdings eine Ansage weit über die zu erwartende rechte Regierungspolitik hinaus. Immerhin haben ihm deutlich weniger als 30 Prozent der Wähler:innen in ihre Stimme gegeben. Wenn er noch am Wahlabend von der SPD verlangt, sie solle „im Interesse Deutschlands“ sein explizit rechtes Programm als Koalitionspartner mit umsetzen, die Wähler:innen hätten den „Wandel“ gewählt, droht er mit der „Alternative“, die er rhetorisch immer wieder ausgeschlossen hat.
Die Berichterstattung vor der Wahl und am Wahlabend markiert bereits einen Wandel im Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien mit der AfD, die mit der selbstverständlichen Beteiligung der AfD an allen Formaten der Normalisierung der neuen Nazi-Partei den Weg gebahnt haben.
Zum Glück für alle, die Merzens Kanzlerschaft fürchten müssen, gibt es auch in Zukunft antifaschistische Perspektiven in Deutschland: Im Parlament und auf der Straße!
Alerta antifascista: Schließt Euch fest zusammen, leistet Widerstand gegen die Rechte im Land!

hma-meldungen 4-2025   

14. Februar 2025

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hma-meldungen 3-2025   

31. Januar 2025

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80 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Faschismus ebnet Friedrich Merz den neuen Nazis den Weg. FDP und BSW machen mit.

geschrieben von Bundessprecher*innen-Kreis

30. Januar 2025

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde 1947 von überlebenden Widerstandskämpfer:innen und Verfolgten des Naziregimes gegründet. Die letzten, die von ihnen heute noch leben, ihre Angehörigen und alle, die ihnen zugehört haben, erinnern sich mit Schrecken an die Zeit nach dem 30. Januar 1933:

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler einer Koalitionsregierung mit der Deutschnationalen Volkspartei und weiteren nationalkonservativen bis völkisch orientierten Parteien wie Stahlhelm und Rechtskatholiken ernannt.

Am 27. Februar brannte der Reichstag, einen Tag später wurden mit der „Reichstagsbrandverordnung“ sämtliche in der Weimarer Verfassung garantierten Grundrechte außer Kraft gesetzt und in der Folge tausende politischer Gegner:innen verhaftet. Am 22. März werden die ersten Häftlinge in das KZ Dachau gebracht.

Am 27. März beschloss der Reichstag mit dem „Ermächtigungsgesetz“ mit den Stimmen aller Parteien außer der SPD und der inzwischen bereits illegalisierten KPD seine Selbstauflösung.

Am 17. Juli 1933 waren alle Parteien außer der NSDAP verboten, die Organisationen der Arbeiterbewegung zerschlagen, Tausende geflohen, Zehntausende verhaftet.

Der Weg zu Vernichtungskrieg und Völkermord war geebnet.

Die Deutsche Zentrumspartei, in deren politischer Nachfolge die CDU steht, hat durch eine zunehmend rechtsnationalistische Positionierung und Unterstützung der Politik v. Papens und Brünings in den letzten Jahren der Weimarer Republik wesentlich zum Aufstieg der NSDAP beigetragen. als vor weniger als einem Jahr der 75. „Geburtstag“ des Grundgesetzes gefeiert wurde, wurde auch daran erinnert, dass es als Gegenentwurf zum Nazi-Staat die Grundlage für eine Demokratie sein sollte, die nie wieder Faschismus ermöglicht.

Am „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar – also vor drei Tagen – fand Friedrich Merz noch angemessene Worte. Allerdings hatte er da schon angekündigt, seine „Fünf Punkte für sichere Grenzen und einen Stopp der illegalen Migration“ auf Grundlage einer imaginierten „außergewöhnlichen Notsituation“ mit den Stimmen der Höcke-AfD im Bundestag verabschieden zu lassen. Einen Tag vor dem 30. Januar war es soweit.

Nicht nur mit Zurückweisungen an den deutschen Grenzen verlassen CDU/CSU den Boden des Grundgesetzes, tatsächlich verstoßen viele ihrer Forderungen eindeutig ebenso gegen europäisches oder internationales Recht. Das schert Merz so wenig wie die absehbare Folge, dass der gemeinsam erzielte „Erfolg“ nicht die CDU, sondern die im Kern faschistische AfD stärken wird.

Dass auch FDP und BSW sich an diesem massiven Schritt zum Abbruch der vielbeschworenen „Brandmauer“ beteiligen, zeigt wie wenig ihnen die Demokratie bedeutet. Selbst wenn – wie im Vorfeld der Abstimmung veröffentlichte Umfragen nahelegen – eine Mehrheit der Wähler:innen diesen Bruch mit Menschenrecht und Grundgesetz wünscht: Demokratie basiert auf dem Respekt vor Menschen und Menschenrecht, auf Solidarität und nicht auf Ressentiment und Ausgrenzung.

Es ist höchste Zeit:

Alle gemeinsam gegen den Faschismus und Kollaboration – alle gemeinsam auf die Straße!

AfD-Verbot – jetzt!

Kein Gedenken gemeinsam mit der AfD am 27. Januar!

26. Januar 2025

+++ Pressemitteilung +++

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ist entsetzt, dass auch in diesem Jahr die aktive Teilnahme von AfD-Mitgliedern zu verschiedenen Veranstaltungen am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, vorgesehen sind. Wir sehen in der Teilnahem von AfD Vertretern, wie beispielsweise in Coswig (Sachsen), eine Verhöhnung der Opfer des NS-Regimes. Der italienische Holocaust-Überlebende Primo Levi erklärte 1974 mahnend: „Jede Zeit hat ihren eigenen Faschismus“. Für uns ist die AfD eine im Kern faschistische Partei, das heutige Gesicht des Faschismus in der Bundesrepublik. Die Ermittlungen zu der terroristischen Vereinigung „Sächsische Separatisten“ wie auch zur „Gruppe Reuß“ zeigen, dass es auch personelle Verbindungen der AfD in dieses Milieu gibt.

Wir appellieren deshalb an alle Bundestagsabgeordneten der demokratischen Parteien, dem Gruppenantrag auf Einleitung eines Prüfverfahrens auf Verfassungswidrigkeit zuzustimmen. Wir mahnen, dass das Schüren rassistischer Ressentiments durch andere Parteien letztlich zur weiteren Stärkung der AfD führen wird. Die Demonstrationen an diesem Wochenende haben gezeigt, dass weite Teile der Bevölkerung die Politik der AfD ablehnen, da sie in der AfD eine Gefahr für die Demokratie und ihre körperliche Unversehrtheit sehen. Die demokratischen Parteien sind gefordert endlich eine Politik zu betrieben, die die AfD nicht hofiert, sondern in die Schranken weist.

Bundesaussschuss der VVN-BdA,
Magdeburg, 26.01.25

hma-meldungen 2-2025   

19. Januar 2025

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