hma-meldungen 02-2026

23. Januar 2026

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AfD-Nolte in Mainz

Mainz. Die anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz werfen ihre Schatten voraus. Am Sonntag, den 25.Januar, will die AfD in Mainz-Gonsenheim einen „Bürgerdialog“ durchführen. Dazu hat diese den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte eingeladen. Nolte ist Mitglied des Verteidigungsausschusses des Bundestages. Der ehemalige Zeitsoldat hat wiederholt dem extrem rechten Magazin „Zuerst!“ Interviews gegeben. Ebenfalls in Mainz anwesend sein werden die Mainzer Kandidatinnen und Kandidaten der AfD zur Landtagswahl 2026. Stattfinden soll die Veranstaltung um 16 Uhr in der Sporthalle, Rektor-Forestier-Straße in Mainz-Gonsenheim (hma).

AfD-Großveranstaltung in Aalen

Aalen/Ostalbkreis. Die AfD hat angekündigt, während des Landtagswahlkampfes in Baden-Württemberg eine Großveranstaltung in Aalen durchführen zu wollen. Diese soll am 20.Februar ab 19 Uhr (Einlass ab 18.15 Uhr) in der Stadthalle Aalen stattfinden. Als Redner werden „hochkarätige Gäste“ angekündigt: Der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Markus Frohnmaier, die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Baumann, der AfD-Bundestagsabgeordnete Ruben Rupp und der Aalener AfD-Direktkandidat Chris Hegel. Die Veranstaltung stellt für die AfD den Höhepunkt des Landtagswahlkampfes dar (hma).

AfD-Abgeordnetem droht Strafbefehl

Düren/Düsseldorf. Dem AfD-Landtagsabgeordneten Klaus Esser droht ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft in Höhe von 13.500 Euro wegen mutmaßlich gefälschter Hochschulabschlüsse. Schon in der nächsten Woche könnte im Plenum des NRW-Landtags über die temporäre Aufhebung der Immunität Essers abgestimmt werden. Dann kann die Staatsanwaltschaft den Strafbefehl beantragen. Mit 90 Tagessätzen von je 150 Euro wäre Esser noch nicht vorbestraft. Esser plant gegen den Strafbefehl Einspruch zu erheben. Dann käme es zu einem Prozess. Der Strafbefehl bezieht sich auf ein bei einer Hausdurchsuchung aufgefundenes mutmaßlich gefälschtes Zeugnis über das erste juristische Staatsexamen und das unbefugte Führen eines Titels (Master of Laws). Damit habe er sich den Ermittlern zufolge vor Jahren auf eine Tätigkeit bei der AfD beworben. In einer Erklärung in sozialen Medien  sprach Esser von einer „organisierten Schmutzkampagne“ und „parteiinternen Denunzianten“. Er werde einen solchen Strafbefehl nicht hinnehmen (hma).