hma-meldungen 5-2026
5. März 2026
AfD, Afd-Verbot jetzt!, BDKJ, Düsseldorf, eigentümlich frei, Opposition24
Opposition24 eingestellt
Nach „jahrelanger publizistischer Arbeit endet das Projekt Opposition24“, heißt es am 20.Februar in einer kurzen Mitteilung auf der Webseite von Opposition24. „Aus Gründen, die ich öffentlich nicht näher erörtern möchte, sehe ich mich gezwungen, diesen Schritt zu gehen“, erklärte der Blogger, Musiker und „Systemischer Familienberater und spiritueller Begleiter“, Wolfgang van de Rydt. Wer die Plattform übernehmen und weiterführen möchte, könne ein Angebot an die Redaktion der Internetseite richten. Die Internetseite, die u.a. „für die Überwindung von Ideologien und ideologischen Gräben“ eintrat und allerlei Verschwörungserzählungen weiterverbreitete, ist damit erst einmal Geschichte (hma).
Veränderte Erscheinungsweise
Meerbusch. Die rechtslibertäre Zeitschrift „eigentümlich frei“ erscheint künftig nicht mehr zehnmal im Jahr auf 60 Seiten, sondern sechsmal im Jahr auf 100 Seiten. Damit habe man sich ein wenig neu erfunden und weitgehend von der Tagespolitik verabschiedet, heißt es im Vorwort zur 260.Ausgabe der Zeitschrift. Umgezogen in das Segment der zweimonatlich erscheinenden Zeitschriften freue man sich auf neue Nachbarn, die hier schon länger zuhause sind, wie etwa „Cato“, die „Ketzerbriefe“ oder die „Sezession“. Auch die legendäre Zeitschrift „Criticon“ von Caspar von Schrenck-Notzing, die der eigentliche Vorläufer von „eigentümlich frei“ gewesen sei, erschien die längste Zeit lang zweimonatlich (hma).
Für AfD-Verbot ausgesprochen
Düsseldorf. Der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen hat sich auf seiner Landesversammlung in Düsseldorf einstimmig für ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen. Zugleich hat sich der Verband dafür ausgesprochen, sich der Initiative „AfD-Verbot jetzt!“ anzuschließen. Der BDKJ begründet seine Entscheidung mit den fortwährenden Angriffen der AfD auf Demokratie und Menschenwürde. Man sei eine engagierte, bunte und demokratische Jugend und setzte sich für eine gute Gesellschaft für alle ein, erklärte die NRW-Landesvorsitzende Annika Jülich. Dies sei genau das Gegenteil von dem, was die AfD wolle. Bereits 2024 hatte der Dachverband der BDKJ für Schlagzeilen gesorgt. Der hatte beschlossen, dass Jugendliche im Rahmen der Sternsingeraktion keine AfD-Politiker besuchen sollen. Auch dann nicht, wenn diese gewählte Mandatsträger sind. Die Sternsingeraktion gehört seit 2015 zum immateriellen Kulturerbe der Unesco in Deutschland (hma).








