hma-meldungen 14-2026
10. Juli 2026
AfD, die Heimat, Eisenach, Flieder Volkshaus, Freie Sachsen, Hürth-Efferen, JN, Köln, NPD, Riesa, Thüringen
Sommerfest in Riesa
Riesa. Der Deutsche Stimme-Verlag, Die Partei Die Heimat – früher NPD – , die Jungen Nationalisten (JN), das Netzwerk AUFGEWACHT und die Freien Sachsen laden ein zum Sommerfest am 1.August in Riesa. Der „Familientag“ mit Hüpfburg und Tombola, Musik, Rednern und Gesprächen soll ab 15 Uhr auf dem Gelände des DS-Verlags stattfinden. Angekündigt werden ein Auftritt des „nationalen Liedermachers“ Frank Rennicke und der Influencerin „Anio“ der Jungen Nationalisten, die unter ihrem Klarnamen Amelia Lydia Steinicke in Bochum lebt. Redebeiträge gibt es von Sascha A. Roßmüller, Autor bei AUFGEWACHT und der Deutschen Stimme, von Peter Schreiber, Bundesvorsitzender von Die Heimat und Kommunalpolitiker bei den Freien Sachsen sowie dem Stadtrat Christian Fischer aus Leisnig, Leiter der AG „Willkommen in Sachsen“ und Wolfgang Schmidl, Stadtrat der Freien Sachsen aus dem Erzgebirge (hma).
Spendenkampagne fürs „Flieder Volkshaus“
Eisenach. Die Partei Die Heimat in Thüringen ruft zu Spenden für das „Flieder Volkshaus“ in Eisenach auf. Das Gebäude ist seit über 12 Jahren ein Treffpunkt und Veranstaltungsort der extremen Rechten. Hier finden Stammtische, Turniere, Konzerte, Kinderfeste, Vorträge und Tanzabende statt. Finanziert wird der Erhalt des Hauses durch Eintrittsgelder, Veranstaltungserlöse und Spenden. Angesichts steigender Kosten ruft Die Heimat aktuell zu einer Spendenkampagne für den Erhalt des Hauses auf (hma).
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Hürth-Efferen. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen den Hürther Künstler Claus Winkler („Seak“) eingeleitet. Der Grund ist sein großflächig bemaltes und besprühtes Haus im Hürther Stadtteil Efferen. Die Parolen wie zum Beispiel „Rasse ist meine Religion“ und „Remigration“ auf der Fassade des Wohnhauses seien dazu geeignet, „zu Hass gegen in Deutschland lebende ethnische Minderheiten – insbesondere gegen nicht-weiße Menschen – aufzustacheln und nicht-weiße Menschen in ihrem Anspruch auf Menschenwürde herabzusetzen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Es bestehe ein Anfangsverdacht der Volksverhetzung gegen den aus der Graffiti-Szene stammenden Künstler, der 2005 mit dem Hürther Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Eine Anwohnerin hatte im Mai eine Online-Petition gestartet, die mittlerweile von 2750 Menschen unterstützt wird. Demnach habe sich die Hausfassade in der letzten Zeit zu einer in sich geschlossenen rechtsextremen Propagandafläche über zwei Hauswände und Garage entwickelt. Die Anwohnerin forderte die Stadt in einer Einwohnerfragestunde der Ratssitzung im Mai auf, zu prüfen, ob rechtliche Schritte möglich sind (hma).








